Die Innovation im Festnetz: Magenta Zuhause Hybrid

Ihr Anschluss im Festnetz ist Ihnen zu langsam, aber es ist keine größere Bandbreite über das Festnetz zu erhalten? Dann hilft in vielen Fällen das neue Produkt der Telekom: Magenta Zuhause Hybrid, eine clevere Verknüpfung von Festntz und einem Turbo aus dem LTE-Mobilfunknetz der Telekom.

http://42he.com/de/blog/2015-07-telekom-hybrid-datenturbo-auf-dem-land-ein-erfahrungsbericht

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Breitbandausbau in der Fränkischen Schweiz

Immer mehr Gemeinden erhalten VDSL – auch in der Fränkischen Schweiz. Deshalb haben wir uns entschlossen, eine eigene Homepage online zu stellen, die sie mit allen Neuigkeiten zu diesem wichtigen Thema informiert.

Highspeed Fränkische Schweiz

www.highspeed-fraekische-schweiz.de

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Drosselung bei DSL der Telekom wird Realität

Update: Datendrossel bei DSL der Telekom ab Mai in AGBs implementiert

telekom-giganetz-montage

Wie diverse Quellen berichteten – unter anderem die normalerweise gut unterrichtete Telekommunikations-Plattform teltarif.de – plant die Telekom bald auch im DSL Obergrenzen im Datentranfervolumen eines Monats einzurichten, wie das im Mobilfunk schon immer üblich ist. Die Telekom dementiert diese Quellen nicht, sondern teilt in ihrem Blog nur mit, dass wenn so etwas eingeführt werden würde, die Kunden rechtzeitig informiert würden und das dies grundsätzlich eine Lösung für den seit Jahren extrem steigenden Datenverkehr wäre. So würden nur die Kunden mehr bezahlen, die auch mehr Leistung nutzen.

Der Blog fanboys.fm will sogar folgende Datenmengen als Obergrenze schon als festgelegt ausgemacht haben:

Tabelle der Datenmengen bis zur Drosselung ab Mai 2013 bei der Telekom

Tabelle der Datenmengen bis zur Drosselung bei der Telekom, gültig ab Mai 2013 laut dem Blog fanboys.fm

Das Ganze soll laut diesem Blog bereits ab nächstem Monat in Kraft treten. Und laut dieser Quelle soll dann der DSL-Anschluss und auch der VDSL-Anschluss auf 384 Kbit/s gedrosselt werden, also auf DSL-Light-Geschwindigkeit, in der nicht einmal ein YouTube-Video mittlerer Qualität ruckelfrei abgespielt werden könnte. Ausgenommen wären laut dieser Quelle alle Inhalte vom IP-TV-Angebot der Telekom (Entertain), was natürlich Sinn machen würde, da sonst niemand mehr T-Entertain kaufen würde.

Ganz neu sind diese Ideen nicht. Eigentlich ist die Datenobergrenze auch bei DSL-Verträgen der Telekom auch heute schon Teil der Vertragsbedingungen, wie ein Blick auf die Homepage der Telekom ohne große Mühe offenbart:

Bisher werden diese Datenobergrenzen allerdings in der Praxis nicht beachtet und der Kunde kann tatsächlich unbegrenzt Volumen über seine DSL-Leitung nutzen. Die Umsetzung wäre somit schon eine wirkliche Neuerung.

Aktuelle Vertragsmodalitäten beim Abschluss eines Telekom-DSL-Vertrages

Aktuelle Vertragsmodalitäten beim Abschluss eines Telekom-DSL-Vertrages

Was denken Sie / was denkt ihr zu dieser Begrenzung? Einfach hier kommentieren und Ihre / Eure Meinung äußern!

Meine Meinung:

1. Die Datengrenzen sind mit aktuell 100GB bei DSL und 200GB bei VDSL durchaus ausreichend dimensioniert.
2. Grundsätzlich ist eine Drosselung der Geschwindigkeit auch im Bereich DSL meiner Ansicht nach auf Dauer die einzige Methode die Tarife für Privatkunden mit normaler Nutzung so preiswert wie heute zu gestalten und gleichzeitig die Netzinvestitionen der Zukunft zu stemmen, die der immer größer werdende Datenhunger mit sich bringt.
3. Ist das Prinzip, dass massive Mehrnutzung einer Leistung auch einen höheren Preis verlangt, sicher nichts schlimmes
4. Eine Drosselung der Geschwindigkeit auf 384 Kbit/s wäre allerdings eine echte Strafmaßnahme und nahe an der Abhocke, da man mit dieser Geschwindigkeit das Internet im Jahr 2013 überhaupt nicht mehr  bzw. nur noch in Fragmenten nutzen kann. Eine Drosselung, wie sie aktuell in der Vertragsbedingungen der Telekom steht, auf eine Geschwindigkeit von DSL6000, also 6Mbit/s im Downstream und ca. 0,5 Mbit im Upstream, hingegen wäre für den Privathaushalt absolut zu verkraften und würde die Internetnutzung nicht so stark einschränken, dass der Privatkunde immer im Falle einer Drosselung kostenpflichtige Zusatzpakete buchen müsste. Eine solche Drosselung wäre durchaus zu vertreten.

Fazit:

Wenn nicht zum Mai, so wird die Begrenzung der Datenmenge doch sicher auf Dauer kommen. Und wenn der Marktführer im DSL, die Telekom Deutschland GmbH eine solche Begrenzung einführen würde, würde der Rest der Branche sicher in der ein oder anderen Art nachziehen. Abzuwarten bleibt, ob die in den letzten Jahren immer weiter erstarkende Konkurrenz aus dem Kabelnetz auf diese Begrenzung reagieren würde. Allerdings bestehen auch bei den Kabelnetzbetreibern grundsätzlich die gleiche Problematik des nötigen Netzausbaus aufgrund der extrem steigenden Datenmengen. Grundsätzlich hat der große Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland bereits im letzten Sommer Datenobergrenzen in den AGBs verankert. Allerdings ist diese Datenobergrenze mit 10 GB pro Tag, also 300 GB in einem durchschnittlichen Monat sehr reichlich bemessen und es sind nach Erreichen dieser Datenmengen laut teltarif.de auch nur die Filesharing-Dienste von der Drosselung auf 100 Kbit/s betroffen. Insofern handelt es sich bei der Regelung von Kabel Deutschland um eine sehr faire. Die Regelung zeigt aber auch, dass grundsätzlich auch die Kabelnetzbetreiber Obergrenzen beim Datenverkehr als Mittel in Betracht ziehen, um die Netzinfrastrukturkosten nicht ausufern zu lassen und allen Kunden eine vernünftige Bandbreite zur Verfügung zu stellen.

Update:

Nun ist es bestätigt von der Telekom. Ab 02.05.2013 wird die Drosselung der DSL-Geschwindigkeit nach Verbrauch eines bestimmten Volumens Realität und zwar in der von mir berichteten Art und Weise. Hier das Statement der Telekom. Allerdings soll dies im Moment nur eine rechtliche Änderung in den AGBs sein. Technisch soll die Daten-Drossel erst ab 2016 implementiert werden, so die Aussage der Telekom laut heise.de. Ebenso sollen laut Telekom die Geschäftskundentarife nicht betroffen sein, so berichtet teltarif.de. Verschiedene andere DSL-Anbieter, darunter auch Vodafone, die Nr. 2 im deutschen DSL-Markt haben bereits angekündigt, keine Reduzierung der DSL-Geschwindigkeiten zu planen.

 

Miet-Entgelte für Festnetzleitungen der Telekom werden neu festgelegt

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Am 28.03. hat die Bundesnetzagentur eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der folgende Aussagen getroffen wurden:

Die Bundesnetzagentur will die Miete der sogenannten „letzten Meile“, welche jeder Konkurrenz der Telekom an die Telekom entrichten muss, um den Kunden mit seiner Leistung zu versorgen von 7,17 Euro pro Monat auf 6,79 Euro monatlich absenken, wenn der Konkurrenz der Telekom seine eigene Leitung bis in der Kabelverzweiger verlegt hat, wie dies z.B. bei Vodafone in vielen Vorwahlbereichen der Fall ist.

Im Falle der Miete der Telekom-Infrastruktur ab dem Hauptverteiler würde der Preis nach dieser Regelung von 10,08 Euro aktuell auf 10,19 Euro steigen. Das würde für Anbieter mit fehlender Infrastruktur bis zum letzten Kabelverzweiger eine sehr moderate Preissteigerung bedeuten.

Diese Regelung hätte eine Laufzeit von drei Jahren und böte somit eine gute Planungssicherheit für alle Unternehmen, die im deutschen Telekommunikationsmarkt agieren.

Diese Entgelte treten am 01. Juli 2013 in Kraft, wenn die EU-Kommission keine ernsthaften Bedenken gegen diese Regelung hat, was meiner Ansicht nach nicht zu erwarten ist. Wobei man das nicht final annehmen kann, da die EU-Kommission vor kurzem auch die Vorschläge der Bundesnetzagentur zur Festsetzung der Terminierungsentgelte im Mobilfunk trotz einer kräftigen Senkung moniert hatte.

Der Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann kommierte den Vorschlag dieser Entgelte folgendermaßen:PraesBNetzAHomann

„Die moderate Erhöhung des Preises für den Zugang zur letzten Meile am Hauptverteiler und die Absenkung des Überlassungsentgelts für die kürzere Kabelverzweiger-Variante sind das Ergebnis eines sehr sorgfältig und transparent durchgeführten Genehmigungsverfahrens. Wie in den letzten Genehmigungsrunden wurden die Entgelte wieder auf der Basis aktueller Wiederbeschaffungskosten ermittelt. Dadurch lassen sich nach wie vor am besten Anreize für Investitionen in moderne Telekommunikationsnetze setzen. Zu niedrige Preise würden bereits getätigte Investitionen entwerten sowie neue beeinträchtigen und damit den Regulierungszielen zuwider laufen.“

Diese Meinung hört sich in meinen Ohren absolut vernünftig an. Anbieter, die selbst mehr investieren, werden entlastet, während Anbieter, die mehr mieten als eigene Leitungen zu verlegen, werden sehr moderat mehr belastet. Somit wird belohnt, wer selbst in die Netzinfrastruktur investiert, was nötig und richtig ist.

 

 

 

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