2. Update: Neue Gerüchte rund um das Samsung Galaxy S4

UPDATE2:

Jetzt ist also vor der offiziellen Präsentation das erste Video vom Samsung Galaxy S4 geleakt. Ich halte es aufgrund der Formen- und Designsprache für extrem wahrscheinlich, dass das neue Samsung Galaxy S IV, welches am 14.03. präsentiert werden soll, auch wirklich genau so aussieht!

Samsung Galaxy S4 World First Hands-on i9502 China Unicom Ver.

 

UPDATE:

So wie es aussieht, wird Samsung das I9500 (also das Galaxy S IV) wohl am 14. März vorstellen und heute sind einige Spezifikationen „durchgerutscht“ und ein Bild (nicht so gute Qualität, aber man kann doch schon ein bisschen was erkennen):

galaxy-s4

Quelle: sammobile.com

Die größten Überraschungen dabei: Samsung wird keinen hauseigenen Prozessor verbauen und auch kein Super-AMOLED-Display.

Ich zitiere den Blog-Beitrag in mobiflip.de von heute:
„Bemerkenswert ist hier vor allem, dass Samsung nicht auf den eigenen Exynos-Prozessor setzt und auch keine AMOLED-Displays verbauen wird. Ersteres liegt daran, dass die Prozessoren wohl aktuell noch Überhitzungsprobleme haben und bei letzterem scheint es schlicht Produktionsprobleme von Full-HD-Displays mit AMOLED-Technologie zu geben. Demnach wird Samsung stattdessen einen Qualcomm Snapdragon 600 Quad-Core-Prozessor, der auf 1,9 Ghz getaktet sein wird, und ein SoLux-Display mit einer Displaygröße von 4,99” und 1080p-Auflösung verbauen.

Darüber hinaus wird es das S4 wahlweise mit 16 GB, 32 GB und 64 GB internem Speicher geben. Zwei GB RAM sind mittlerweile Industriestandard im High-End-Bereich und werden auch bei diesem Gerät verbaut. Ebenfalls mit dabei ist eine 13 MP große Kamera.

Urteilt man anhand des oben zu sehenden Fotos, nimmt Samsung darüber hinaus auch Abstand vom auffällig runden Design des Galaxy S3, um das Gerät wieder etwas eckiger aussehen zu lassen, wie es beim Galaxy S2 schon der Fall war. Die Maße des Gerätes betragen laut den Informationen 140,1 x 71,8 x 7,7 mm bei einem Gewicht von 138 Gramm, sodass das Gerät also sehr dünn sein wird. Natürlich wird es auch wieder einen physischen Home-Button und zwei kapazitive Buttons geben und die Rückseite wird ebenfalls wieder aus Plastik sein, was nahelegt, dass diese entfernbar ist, um den Akku austauschen zu können. Die Seiten des Gerätes sollen dagegen jedoch aus Aluminium gefertigt sein.“

(Quelle: http://www.mobiflip.de/samsung-galaxy-s4-spezifikationen/)

Was haltet Ihr davon?

Ich bin ein wenig enttäuscht. Weniger über den Prozessor, weil der Qualcomm Snapdragon ist im Moment schon das Maß der Dinge (das ist wohl eher für Samsung intern eine Enttäuschung als für den Kunden) als vielmehr über das Display. Ein großer Pluspunkt bei Samsung waren immer die sehr farbenfrohen AMOLED-Displays und jetzt wird von dieser Linie abgewichen.

Ich freue mich über Eure Kommentare im Blog!

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Bericht vom 13.02.2013

Hallo,
heute möchte ich Euch allen ein paar Links posten, bei denen ich interessante Artikel über das Samsung Galaxy S4 zusammengetragen habe.

Mock-Up vom neuen Samsung Galaxy S4

So könnte das neue Samsung Galaxy S4 aussehen. Quelle: Computerbild.de

Angeblich erscheint laut Connect das Samsung Galaxy S4 bei uns Ende April und wird also nicht schon auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt werden, der Ende Februar stattfinden wird, sondern auf einer Samsung eigenen Veranstaltung, einem sogenannten „Unpacked Event“ am 15.03.2013. Der Ort ist der Vorstellung ist laut Connect noch geheim.

Artikel zum Erscheinungstermin des Samsung Galaxy S4 in der PC-Games

So könnte das Samsung Galaxy S4 aussehen

Computerbild weiss angeblich schon alle Fakten für das Samsung Galaxy S4

So könnte der neue Konkurrent des Samsung Galaxy S4 von HTC aussehen und es soll schon am 08. März vorgestellt werden.

Und was macht Apple?
Apple ist auch nicht untätig. Das iphone 5S soll angeblich schon produziert werden und kommt im Sommer. Auch ein iPhone 6 kommt angeblich noch Ende diesen Jahres.

 

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Droht Apple eine Causa Nokia?

Droht Apple eine ähnliche Geschichte, die Nokia in den letzten Jahren wiederfahren ist?

Wie war das nochmal mit Nokia?

Nokia stand auf dem Gipfel des Handy-Olymps, war unabgefochtener Marktführer und steht nun seit Jahren vor den Trümmern einer Kombination aus verfehlter Modell-Politik, dem zu langen, krampfhaften Festhalten an einem altmodischen Betriebssystem und dem Verschlafen des Megatrends Smartphone. Und das Ergebnis? Nokia hat in der Spitze weit über 90% seines Firmenwertes verloren. Der Konzern schreibt seit vielen Quartalen rote Zahlen und kämpft ums Überleben!

Apple ist seit Jahren der Konzern, der mobile Devices wie kein Zweiter vermarktet und Gewinnmargen wie kein anderer einfährt. Gewinnmargen, die alle anderen CEOs der Elektronik-Konzerne weltweit die Tränen in die Augen treibt.

Wo sind da die Gemeinsamkeiten? Wo ist da der Zusammenhang???

Nun: Es mehren sich die Zeichen, dass Apple den wirtschaftlichen Zenith überschritten hat.

Die Absätze des bisherigen Überproduktes iPhone schwächeln (Quelle: spiegelonline.de), ebenso stagnieren die Absätze der Notebooks, bei denen Apple jetzt als Reaktion erstmals die Preise um bis zu 350 Euro senkt. (Quelle: focus.de)
Hinzu kommen immer noch anhaltende massive Lieferprobleme bei den neuen iMacs, die im Weihnachtsgeschäft sonst die Umsätze wohl noch etwas verbessert hätte. (Quelle: macerkopf.de, Deutsche Apple Online Store)

Apple Store iMacs

Der Aktienkurs von Apple zeigt auch schon erste Spuren. Der Konzern hat in den letzten Monaten schon fast 200 Milliarden Dollar an Wert verloren. (Quelle: spiegelonline.de)

 Aktienkurs-AAPL

 

Gibt es weitere Parallelen bzw. Anzeichen für einen Abstieg Apples?
Aus meiner Sicht ja!

Hochmut kommt vor dem Fall!

Wie Nokia zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist auch Apple eine große Portion Arroganz nicht abzusprechen.
Die Arroganz gegenüber den Netzbetreibers, die sich zwar um die Vermarktung der Apple-Produkte mitterweile reißen, aber durch fehlende Einhaltung von Absprachen wie Lieferterminen und die Apple-Politik, dass Apple als Hardware-Hersteller auch an den Umsätzen der Netzbetreiber mitverdient und diese Teile Ihrer Umsätze, die Kunden mit Apple-Produkten machen an den californischen Branchenprimus abgeben müssen.
Die Arroganz gegenüber dem gesamten Handel, dem keinerlei Unterstützung bei der Vermarktung der Apple-Produkte zu Teil wird, sondern der im Gegenteil von Apple gezwungen wird, teure Zubehörteile zu kaufen, um Apple überhaupt verkaufen zu dürfen. Und seit einiger Zeit auch die zunehmende Arroganz gegenüber den Kunden, die sich in vielen Bereichen äußert. Fehler beim iPhone 4 und iPhone 4 S werden von Apple kleingeredet, statt zugegeben. MacBooks und iMacs lassen sich überhaupt nicht mehr oder kaum noch selbst nachrüsten (fest verbaute RAM-Module und Flash-Speicherplatten in den MacBooks, verklebte Displays im iMac). Die sonst so auf Perfektionismus programmierte Apple-Produkt beinhaltet eine völlig unausgereifte, eigen entwickelte Karten-App, nur um Google Maps nicht nutzen zu müssen.

Die Grenzen des Wachstums sind erreicht

Sollte Apple nicht wieder die Erfindung einer neuen Produktkategorie wie beim iPad gelingen oder die „feindliche Übernahme“ eines anderen Produktbereiches, wie zum Beispiel der LCD-/LED-Fernseher (Gerüchte zu einem solchen Fernseher gibt es, aber bisher sind es nur Gerüchte) wird es für Apple zunehmend schwieriger werden im bisherigen Tempo zu wachsen oder überhaupt noch zu wachsen, da bereits auf allen wichtigen Segmenten Apple eine kritische Größe erreicht hat. Apple vekauft riesige Mengen von iPhones und iPads verkauft und bekommt in diesem Segment die Konkurrenz von den vielen Android-Produkten, die zusehends die Marktherrschaft an sich reißen, immer stärker zu spüren. Nun drängt auch noch Microsoft auf den Tabletmarkt und startet mit dem Surface eine echte iPad-Alternative.
Die Nachfrage nach Desktop- und Notebook-PCs ist im Gesamtmarkt rückläufig und Apple verkauft hier nur im Hochpreis-Segment. Auch sehe ich den Vorsprung von Mac OS gegenüber Windows, den Apple immer für sich beansprucht spätestens seit Windows 8 als so nicht mehr existent an.
Apple verärgert immer mehr die treuesten der treuen der Apple-Gemeinde im professionellen Bereich. Designer, Werbeagenturen und Architekten bemängeln nun schon seit Jahren, dass Apple nichts mehr für die Produktlinie MacPro tut.

Kultfigur und Mahner Steve Jobs ist tot

Steve Jobs, der Apple gründete und später dann durch sein erneutes Angreifen Apple vor der Pleite rettet, ist tot. Warum ist das ein Faktor? Auch Steve Jobs war auf seine Art durchaus arrogant und abgehoben, aber immer auch sehr kritisch und perfektionistisch gegenüber den eigenen Produkten. Und er war ein echter Visionär. Ohne Steve Jobs gäbe es keinen iMac und auch kein iPad. Er hat mit seinen Ideen Apple immer wieder auf eine neue Stufe katapultiert. Dieses Potential sehe ich bei Tim Cook leider nicht. Cook ist eher ein Verwalter, als ein Vordenker.

Ist ein Absturz von Apple wie bei Nokia also wahrscheinlich?

Meiner Ansicht nach trotz der oben genannten Argumente: Nein!
Nokia hatte als weiteres Geschäftsfeld neben den Handys nur noch die Netzwerktechnik, also das Errichten von Mobilfunknetzen. In diesem Bereich ist es aber durch die chinesische Konkurrenz von Huawei immer schwieriger, überhaupt Geld zu verdienen. Apple ist dagegen durch Notebooks, iMacs, iPads und iPods breiter aufgestellt und verdient auch mit Inhalten (iTunes) sehr viel Geld, was Nokia immer versucht hat, was Nokia aber nie gelang. Weder mit dem Nokia Ovi-Store noch mit Nokia Maps, einem Dienst für den Nokia extra einen Kartenhersteller sehr teuer übernahm und der sich durch die Einführung und Verbreitung von Google Maps aber wirtschaftlich kaum noch ein zusätzlicher Euro erlösen lässt.
Außerdem hat Apple sich über die letzten Jahre eine so große „Jünger-Gemeinde“ „herangezüchtet“, von der man den Eindruck hat, das der Apple Konzern schon so stark in die Leben der Jünger implementiert ist, dass der Jünger ohne Apple-Produkte quasi sterben würde. Solche Jünger sind wahrscheinlich relativ schwer zu verprellen.

Was aber sehr wohl sein kann, dass Apple durch den Tod von Steve Jobs und den oben genannten Entwicklungen bei den Produkten in Zukunft wieder von einem Marktdominator zu einem normalen Player auf dem Markt wird. Mit der Konsequenz, das wohl auch die Traummargen von heute nicht mehr zu erzielen wären, da der potentielle Kunde auch wieder die Konkurrenz von Apple ins Auge faßt, statt blind Apple zu kaufen. Eine Entwicklung, die ich auch gut heißen würde. Erstens weil Marktdominanz nie gut für den Kunden, nie gut für die Entwicklung eines Marktes ist und zweitens weil ich dann meine Apple-Produkte deutlich billiger kaufen könnte.

In diesem Sinne, es hat gerade begonnen, mal wieder spannend zu werden beim Thema Apple.

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